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Heimatsatdt Gemen


Vor ziemlich genau 1000 Jahren taucht 1017 zum ersten Mal in einer Urkunde der Name des Haupthofes „Gemen“ auf, damals in der Bezeichnung „Gamini“. Nach neueren Forschungen meint das einen Ort mit mehreren kleinen, primitiven Häusern.

Burg und Freigrafschaft Gemen finden im 13. Jahrhundert erstmalig Erwähnung und damit auch der Edelherr Godfried von Gemen, dessen Familie zu den bedeutendsten adeligen Familien des Münsterlandes gehört Er ist weltlicher Vogt der Vredener Kirchengemeinde. Zu eben dieser Zeit gibt es schon Haupt- und Vorburg sowie die nebengelagerte Freiheit als eine burgnahe Häuseransammlung, aus der allmählich der spätere Ort entsteht.

Das 14. Jahrhundert bringt unter Ritter Heinrich III. Burg und Ort eine lange Blütezeit. Heinrichs Werk ist die Erweiterung der Burg Gemen zu einer mächtigen, wehrhaften Wasserburg. Auch im Laufe der folgenden Jahrhunderte bauen die Herren von Gemen ihren Machtbereich immer weiter aus.




Heute ist die Klosteranlage in der Freiheit das einzige Franziskanerkloster, das in seiner ursprünglichen Substanz in Westfalen erhalten geblieben ist.


Franziskanerkloster | Sehenswürdigkeiten | Borken, Gemen


Auch die evangelischen Christen habeneine neue Kirche im barocken Stil erbaut, die heutige Johanneskirche. Nach dreijähriger Entstehungszeit wird sie 1706 fertig gestellt. Der erste Gottesdienst findet am 30 Mai 1710 statt. Das Franziskanerkloster mit der Marienkirche in seiner heutigen Form wird 1756 vollendet.


Die Marienkirche dient seit 1892 der Gemeinde als Pfarrkirche, nachdem sich die Kirchengemeinde Gemen von der Pfarre Borken gelöst hat und selbständige Kirchengemeinde ist. Nach dem 2. Weltkrieg wird die Zahl der Katholiken durch Zuzug ständig größer und die neu erbaute Gemeindekirche, die heutige Christus König Kirche kann nach längerer Bauzeit im September 1959 eingeweiht werden.


Gemen-Stadt mit seinen Ortsteilen Gemenwirthe, Gemenkrückling und der Feldmark entwickelt sich weiter, wird durch Gewerbeansiedlungen, Wohnbauerweiterungen und Zuzüge ständig größer. In einer Ratssitzung im Frühjahr 1963 beantragen die Gemener Kommunalpolitiker, ein Wappen und ein Siegel führen zu dürfen, worauf der damalige NRW Innenminister anregt, sich dann auch die Stadtrechte zu sichern. Er selbst findet, dass Gemen als „Titularstadt“ berechtigt sei, die Bezeichnung Stadt Gemen zu führen.



 So wird Gemen ausgestattet mit Stadtsiegel und-wappen. 6 Jahre bleibt Gemen Stadt. Bei der allgemeinen Kommunalen Neugliederung im Jahr 1969 werden die vormals 8 selbständigen Gemeinden zur neuen Stadt Borken zusammengefasst. Gemen ist auch dabei. Für alle neun vormals selbständigen Stadteile werden Ortsvorsteher gewählt, um die Belange der neuen Stadtteile vor Ort zu vertreten.