Vor einiger Zeit haben die fleißigen Helfer des Heimatverein Gemen den Bildstock des Franziskus samt der davor stehenden Bank  wieder auf Vordermann gebracht.  Die Aktion hat selbst verständlich unter Einhaltung der bestehenden Coronaregeln stattgefunden.

Pflege des Bildstocks Franziskus



Im Sternbusch, in der Nähe des Forsthauses, steht an einer Wegkreuzung ein Bildstock zu Ehren des hl. Franziskus. Das in eine Nische eingelassene Bild aus eingebrannter Tonkeramik zeigt den Heiligen, wie er symbolisch zu den Vögeln predigt. Mit im Bild die hl. Klara. Der weiß getünchte Bildstock ist von schlichter Form. Im unteren Teil ist als Vertiefung ein Kreuz ausgebildet.

Das Keramikrelief wurde aufgrund einer Initiativer der Nachbarschaft (u.a. Matenaars, Beate Thomasky) in den 1960er Jahren geschaffen von der Stadtlohner Künstlerin Miriam Kappel und eingelassen in den bereits vorhandenen Bildstock.

Die erste Setzung des Bildstocks erfolgte etwa um 1865 auf Initiative des Grafen von Landsberg-Velen. Die Gründe für die Aufstellung konnten nicht mehr ermittelt werden. Viele Jahre, bis etwa 1965, diente der Bildstock als Segensstation bei der großen Prozession der Kath. Pfarrgemeinde Gemen.

Anfang der 1990er Jahre haben Heimatvereinsmitglieder um Hubert Lechtenberg (1931-2008) und Heini Wolter (1931-2019) im Bereich des Bildstocks eine rustikale Bank gebaut und aufgestellt. Seit dieser Zeit wird der Bildstock auch von Heimatvereinsmitgliedern „gärtnerisch“ betreut. Im April 2021 wurde die inzwischen marode Bank von den Heimatfreunden ersetzt. In der Zeit der Cornonapandemie, diese grassiert seit März 2020 auch in ganz Deutschland, eine der wenigen sichtbaren Aktivitäten des Heimatvereins.